Angelausflug an die Enz bei Roßwag (Baden-Württemberg)

Die Enz entspringt im nördlichen Schwarzwald und läuft 112 Kilometer durch Baden Württemberg, bevor sie in den Neckar mündet.

Der von uns befischte Teil ist “Peter Ebers Strecke“, die ungefähr 3 Kilometer lang ist. Dieser Abschnitt verläuft fast völlig unberührt von Straßen oder Verkehr. Die Bachbänke sind stark bewachsen und der Bach kann bei normalem Wasserspiegel in der Regel bewatet werden.

Der Bach beherbergt große Bach- und Regenbogenforellen (Fische mit 60 cm und mehr sind nicht selten). Es kommen auch einige Äschen vor, aber selten. Im oberen Teil gint es große Hechte.

Wegen des Schattens der am Ufer dicht wachsenden Vegetation, scheint das Wasser auf den ersten Blick sehr dunkel zu sein.

Bei genauer Betrachtung erkennt man jedoch schnell, dass das Wasser sehr klar ist (siehe auch folgendes Bild) …

… und über einen guten Bestand an Brutfischen, Gründlingen und, am wichtigsten für den Fliegenfischer, Fliegenlarven beherbergt.

Während unseres Besuchs Anfang September schlüpften von früh morgens bis spät abends große Schwefel-Aderhaft Fliegen (Heptagenia sulphurea – in der Abbildung eine männliche subimago) und viele kleine BaetidaesKöcherfliegen kamen teilweise vor und verführten viele Fische zum Steigen an die Oberfläche.

Trotz vieler schlüpfender Eintagsfliegen fingen wir die meisten Großforellen auf Nymphen.
Beschwerte und schnell sinkende Hear’s Ear Nymphen funktionierten hervorragend auf Bachforellen, während die klassische Montana (siehe Abbildungen) für Regenbogenforellen unwiderstehlich zu sein schien.

Das Ende der Strecke bietet einen Ausblick auf die Weinberge im Hintergrund von Roßwag. Der in der Region angebaute Dornfelder schmeckte köstlich und ist daher erwähnenswert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.